Markolcup 2012

Darf ich bitten:
RSS
Folge mir per Email
Facebook
Facebook

Wind, sportliche Bedingungen, tolle Stimmung, Fairness, 45 gemeldete Yachten, 246 Seglerinnen und Segler, dazu Gäste und Freunde auf dem Begleitschiff „Beantra“ und Sponsoren die Wort hielten waren die Schlagworte beim 13. Markol Cup in Lemmer.

Mehr zu dieser Veranstaltung unter www.markolcup.de

MARKOLCUP 2012

Freitag (20.04.2012) haben wir uns um 09:30 Uhr auf den Weg nach Lemmer gemacht. Zügig und ohne Probleme sind wir in Lemmer um 13 Uhr angekommen, sodass wir die Festhalle der Yachtwerft „Maronier“ schnell geschmückt hatten. DJ „Dirk“ und das Team vom „Walsumer Brauhaus“ kamen just in time. Dazu noch die Jungs von den „Spanischen Schanzen“, die sich vor und in der Halle mit Ihrem Grillstand aufbauten. Spießbraten, Bratkartoffeln, Schmorzwiebeln, Bratwurst, Fladenbrot und Underberg. Lecker!

Bis zur Eröffnungsfeier um 19 Uhr blieb noch Zeit, die Crews am Steg einzeln zu begrüssen. Es war eine tolle Stimmung und ein prima Bild, all die Yachten eng beieinander zu sehen. Ein Flaggenmeer zeigte Zuschauern eindeutig, dass hier etwas „grosses“ in Gange kommt.

Kurz nach 19 Uhr wurde der 13. Markolcup mit einer Rede eröffnet und die einzelnen Crews vorgestellt. Bei der Eröffnungsrede wurde auch kurz über die Zahl 13 philosophiert. Hätte man die 13 überspringen und direkt mit dem 14. Markolcup weitermachen sollen? Schließlich gibt es in Flugzeugen auch keine Sitzreihe 13 und in den meisten Hotels findet man weder Stockwerk noch ein Zimmer mit der Nummer 13.

„DJ Dirk“ legte los und schnell war klar, es ist wieder soweit und die Markolcup Familie gibt alles. Die Tanzfläche wurde sofort erobert und die tolle Stimmung sorgte für einen kurzweiligen Abend. Nicht verheimlichen wollen wir, dass die ein oder andere CD mal stotterte und das Bier schleppend aus dem Hahn kam. Sollte das mit der Nummer 13 zu tun haben??? Wir waren uns einig: Wenn das die Schwierigkeiten waren, dann sind wir sauber aus der 13 rausgekommen. Leider sollte uns die 13 noch mal über den Weg laufen. Um 02:00 Uhr war die Fete vorbei.

Am Samstag hieß es um 9 Uhr „Guten Morgen zur Skipperbesprechung.“ Regen und tiefhängende Wolken, dazu ein satter Wind der Stärke 4 begrüßte uns. Für den Tag war von allen Wetterberichten W-SW Wind der Stärke 4 mit Auflockerungen gemeldet. Kurz nach der Ausfahrt zur Startlinie hörte der Regen zum Glück auf, aber der Wind setzte einen drauf und pendelte sich bei 5-6 bft ein.

Es wurde ein Dreieckkurs ausgelegt, der zweimal durchsegelt werden musste. Das bedeutete für die hinteren Yachten im Feld eine gesegelte Zeit von rund 3 Stunden. Tapfer, tapfer… und Respekt unserem Tonnenleger, der 5 Stunden in der Welle am Horizont aushielt. Der Start in drei Klassen was sehr spannend. Leider kam es zu einer Havarie, wobei die Yachten mit der Startnummer 13 und 44 beteiligt waren. 13! Da war sie wieder, die magische Zahl! Eine weitere Yacht gab aus „körperlichen“ Gründen vorzeitig auf.

Am späten Nachmittag verschwanden die Wolken und die Sonne zeigte sich. So blieb es den gesamten Abend und vor und nach der Tagessiegerehrung um 18:00 Uhr, blieb Zeit für Bordgespräche und Sonnenbrandgefahr. Wieder beeindruckend, all die Yachten so eng im Päckchen zu beobachten. Eine tolle Stimmung.

Sonntag (9 Uhr) Skipperbesprechung. Regen und strammer Westwind. „Ja ne is klar“. Hatten wir das verdient? Nein hatten wir nicht, aber wer im April im Ijsselmeer segeln geht kennt das und weiß was Aprilwetter bedeutet. Die zwei letzten Jahre mit viel Sonne und unglaublich hohen Temperaturen waren eben nicht normal. Klimawandel hin oder her. Dieses Wochenende kamen halt die sportlichen Regattasegler windtechnisch voll auf Ihre Kosten. Zwei Crews meldeten sich für die zwei anstehenden Läufe ab. Erneut musste ein Dreieck zweimal gefahren werden. Diesmal aber nicht als Langstrecke gewertet, sondern jedes durchfahrene Dreieck für sich. Zur Sicherheit, da der Wind bereits wieder mit W 5-6 bft. blies und Böen bis 7 kommen sollten, haben wir uns auf ein Startfenster geeinigt. Beide Läufe zusammen ergaben eine Strecke von rund 18 sm. Zwei Regenschauer, ein Hagelschauer, aber auch Sonne war dabei. Nach der Zieldurchfahrt verzogen sich die Wolken und die Sonne verzauberte das ruppige Ijsselmeer in ein tolles Licht.

Nun aber schnell zurück nach Lemmer, um die Siegerehrung vorzubereiten. Schließlich war die Ehrung für 17 Uhr angesetzt, da einige noch einen langen Heimweg hatten, andere noch mit den Yachten nach Urk und in den Stadthafen von Lemmer wollten.

Bis 43 Pokale ihren neuen Besitzer fanden, weitere Sonderpokale für Ladys Cup, Sieger Klasse 1-3, schnellste Yacht der Vereine SV Refrath, WSVRH, SCCR und www.segeln-forum.de übergeben waren, konnten wir um 18 Uhr den „Markol Cup 2012″ offiziell beenden.

Die Versteigerung von dem Gemälde der Künstlerin Rita Schlenkoff brachte eine stolze Summe von 572,-€ für die Seenotretter der KNRM. Stark! Herzlichen Dank! Als Gewinner gezogen wurde Gaby Schäfer. Glückwunsch, wir hoffen das Bild findet einen Ehrenplatz!

Es war ein Wochenende mit netten Menschen, segeltechnisch anspruchsvollem Wetter und spannenden Wettfahrten. Mir als Wettfahrtleiter hat es riesigen Spaß gemacht.

Allen Beteiligten ein Herzliches Dankeschön!

Wir freuen uns auf ein feedback