29./30. April 2012

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Wetterbericht meldet für die beiden Tage Sonne und Temperaturen von 20-23 Grad. Oh ja, dass hört sich doch gut an.

Samstag Nachmittag noch schnell Dinge erledigen, um am Sonntag Richtung „Taurus“ starten zu können. Dazu gehört auch das Auto packen. Mein Gott! Fahren wir für 3 Wochen in den Urlaub? Der Touran ist voll, randvoll. Das neue Beiboot, Bettdecken, Kissen, Lebensmittel, Farben, neue Festmacherleinen, eine neue Ankerleine, Klamotten…

Am Abend meldet sich Andre von der „Rookie“ und fragt nach, ob wir fahren. So sind wir am Sonntag wieder eine kleine aber feine Flottille. Wir haben für den Sonntag Tagesgäste an Bord der „Taurus“. Holger, Maja, Julia und Miguel. Die „Rookie“ ist bestückt mit Ela und Andre. Um 10 Uhr treffen wir unsere Tagesgäste auf der Raststätte Kalbecker Forst.

Nach der Ankunft in unserem Hafen geht es ans Einräumen. Zum Glück gibt es im Hafen Handkarren. Holger und Miguel packen und pumpen unser neues Beiboot auf. Schön rot findet Gerrit. Als alles verstaut ist, kommt Andre und Ela an.

Schnell die „Rookie“ klargemacht und ab nach Plasmolen. Hier wollen wir im Hafen „Eldorado“ an die Bunkerstation (Tankstelle) und unseren Jahresvorrat Diesel auffüllen. Die Sonne kommt raus und schnell erreichen wir die 20° Marke. T-Shirt Wetter. Genial!  So muß das!

An der Tankstelle hängt ein Schild „Sonntags geschlossen“. Nicht schlimm, denke ich, denn schleißlich haben wir ja noch ca. 100 Liter Diesel im Bauch der „Taurus“. Gerade als wir wieder ablegen wollen, kommt eine andere Yacht und legt an. Ich werfe dem Skipper zu, dass die Tankstelle geschlossen hat und verweise auch das Schild. Er erwidert, dass er sich telefonisch angemeldet hat und der Hafenbetreiber zugesagt hat, dass der Tankwart um 14 Uhr kommt. So war es dann auch und wir konnten dann doch noch 147 Liter für 242,-€ bunkern. Zur Erklärung: Die „Taurus“ fasst 300 Liter Diesel in zwei Tanks. Der Verbrauch pro Stunde beträgt je nach Reisegeschwindigkeit zwischen 3 und 5 Liter.

Kurz hinter dem Hafen „Eldorado“ legen wir an einer Wiese an, direkt vor einem Tisch mit Bänken. Perfekt für ein kleines Picknick.

Nach einer Stunde machen wir uns auf den Weg über die Maas zu Tal nach Grave. Ein kleiner Ort mit einem Gastliegersteg (kostenlos), der direkt vor einigen Kneipen liegt.

Wir erkunden den Ort und stärken uns an der Patatbude mit Patatspezial, Bami, Frikandelspezial…. Alles leckere holländische Speisen, die nahezu perfekt in den Diätplan passen. Danach gönnen wir uns noch ein Getränk in einem der Kneipen mit Blick auf die Maas bei herrlichem Sonnenschein. Stark!

Um 17 Uhr geht es langsam zurück zu unserem Heimathafen. Langsam? Nun, Holger, Gerrit und Julia steigen um auf die „Rookie“, um mit „Hebel on the table“ über das spiegelglatte Wasser zu fliegen. Bei uns auf der „Taurus“ gibt es dafür Kaffee, Bierchen, Plätzchen und Sonnenplätze an Deck. Entschleunigung ist angesagt. Stark!

Im Hafen angekommen wird es unruhig und das große Heulen beginnt. Julia (5 Jahre) will nicht nach Hause fahren und lieber bei Gerrit bleiben. „Rookie“ muss geslipt und auf den Trailer gepackt werden. Auch sie werden uns verlassen.

So verbleiben wir drei (Gerrit, Anke und ich) im Hafen und richten uns für die Nacht. Jedoch nicht ohne einen Sundowner im hafeneigenen „Glasbiergeschäft“. Nach dem Sonnenuntergang pöhlen (bolzen) wir noch auf der Wiese und Gerrit zeigt aufs Neue seine Torwartqualitäten. Um 23:00 Uhr ist dann Ruhe an Bord und wir fallen in den wohlverdienten Schlaf.

Die Nacht ist kalt, sehr kalt. Gegen 7 Uhr schmeiß ich die Heizung an, um 08:20 Uhr stehen wir auf und es gibt Rührei vom Feinsten Zwinkernd. Der Himmel ist wolkenlos und die Sonne entwickelt schnell ihre Kraft, sodass wir bereits um 10 Uhr das Verdeck wegklappen können. T-Shit Wetter. Stark!

Wir fahren nach Cuijk, hier gibt es einen großen Supermarkt (Jumbo) mit eigenen Bootsanleger und großem Spielplatz. So macht einkaufen Spaß. Sogar Sonnencreme (Faktor 20) wird gekauft, so doll brennt die Sonne. Daumen hoch, dass haben wir uns verdient!

Zurück auf der Maas fahren wir noch zwei Stündchen hin- und her, bevor wir um 15 Uhr wieder im Heimathafen anlegen. Bleiben wir noch oder fahren wir nach Hause? Dieses Thema beschäftigt uns während der Kaffeepause. Nach Hause fällt die Entscheidung, denn dort wartet leider noch Arbeit auf uns. Anke jobmässig, bei mir steht Rasenmähen und Kellerstreichen an. „Wat mut, dat mut“. Grrrr!

Der 1. Mai im Schnelldurchlauf:Ausschlafen, 11 Uhr Maibaumsetzen im Ort mit Frühschoppen, danach Kellerstreichen und um 15 Uhr grillen mit Eltern, Schwiegereltern und Freunden. Stark! So war es ein tolles und kurzweiliges weekend auf hohem Erholungsniveau.

-Ende-

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