‚Koppelverband‘ damals & heute

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‚Koppelverband‘ damals – heute und zeigt anschaulich die Größenveränderung/Ladekapazitäten in der Binnenschifffahrt.

Noch vor 20 Jahren war ein Einzelfahrer mit 3.000 Tonnen ein Gigant auf dem Rhein, heute eher ein Zwerg.

Daten/Fakten:

Die Standardklasse für Binnenschiffe war früher die s.g. Europaklasse mit den Maßen von 85 m Länge x 9,50 m Breite x 2,50 m Tiefgang und eine durchschnittliche Lagekapazität von 1.350 Tonnen. Europaklasse, da sie damit für die Schleusen der Binnenschifffahrtsstraßen genormt waren. Die Maximallänge wurde später auf 110 m Länge festgelegt.

Heute liegt die Maximallänge für Einzelfahrzeuge bei 135 m!

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Ursa Montana

Der größte ‚Koppelverband‘ (Einzelfahrer + Leichter) ist heute die ‚Ursa Montana‘ mit 194 m x 17,28 m und 10.388 Tonnen! 

Das größte Tankschiff was heute den Rhein befahren kann ist das TMS ‚Vlissingen‘ mit 134,61 m x 21,80 m x 4,40 m und 9297 Tonnen. Die noch größere ‚Vorstenbosch‘ (größtes Binnenschiff der Welt) mit 13.889 m³ Ladekapazität fährt nur im Bereich Rotterdam-Antwerpen.

In den 80er Jahren war das TMS ‚Josef Jaegers‘ (Eiltank 20) mit 110 m Länge und rund 3000 Tonnen eines der größsten Tankschiffe auf dem Rhein. Liebevoll und voller Respekt wurde er Flugzeugträger genannt. Mit seinem eckigen Schubkopf konnte er als Koppelverband einen Leichter mitnehmen und kam auf rund 168 m Länge. 

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Moderner Schubverband mit 6 Leichtern in der Bergfahrt Ortslage Wesel

Die größten Schubverbände fahren heute zwischen Rotterdam und Duisburg mit bis zu 6 Leichtern, erreichen damit Maße von unglaublichen 269 m x 22,80 m und 16.000 Tonnen! Somit schiebt ein Schuber 2 Fußballfelder vor sich her! 

 

 

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Koppelverband im Vergleich damals-heute

 

 

 

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